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  • Markus Moser

Schweizer Unternehmen sind auf der Suche nach IT-Spezialisten

Besonders begehrt sind aktuell Softwareentwickler, Java-Entwickler, IT-Berater, IT-Supporter und Webentwickler.


Was muss ich als Unternehmung ändern, damit ich passende Mitarbeitende finde?

Gehen Sie auf Kandidaten zu!

In einer Branche wie der IT reicht ein Inserat im Jahr 2020 nicht mehr. Traditionelle Rekrutierungskanäle, wie etwa das Schalten einer Stellenanzeige, funktionieren nicht mehr oder nur bedingt. Da IT-Spezialisten sehr gefragt seien, werden Kandidaten meist direkt angesprochen und müssen keine Inserate mehr durchforsten. Das bedeutet für die Unternehmen: Sie müssen dorthin, wo die Bewerber sind oder beauftragen einen Heradhunter, der dies für sie macht. Active Sourcing nennt sich das. "Im IT-Arbeitsmarkt, wo es wenige Aktivbewerbungen gibt, ist diese Methode unabdingbar", sagt auch die Migros.

Bieten Sie mehr!

Ist der Wunschkandidat gefunden, muss er motiviert werden. Der Lohn ist hierbei auch 2020 immer noch ein zentrales Argument. Vor allem bei den Jungen sei das Gehalt ein wichtiges Kriterium. Reifere Mitarbeiter wollten eher ein gutes Gesamtpaket in Bezug auf berufliche Vorsorge, Arbeitsort, Arbeitsweg und Arbeitsplatz. Die Kunst ist es, dieses Paket so zu schnüren, dass es sich von den Mitbewerbern abhebt.

Firmen setzen dabei auf spannende Aufgaben, ein attraktives Arbeitsumfeld und Vielfalt. Dazu gehören auch Angebote wie bis zu neun Wochen Ferien pro Jahr und die Möglichkeit, an der strategischen Entwicklung des Unternehmens mitzuwirken. Etwas muss sich jede Firma bewusst sein, die aktuell IT-Spezialisten sucht: Im aktuellen Marktumfeld bewirbt sich nicht der Kandidat bei der Firma, sondern die Firma beim Kandidaten.

Zeigen Sie Flexibilität!

Der Rückstand bei der Ausbildung ist ein Grund für den Fachkräftemangel. Ein weiterer ist hausgemacht, denn in vielen Unternehmen fehlt es an Flexibilität. Im Raum Zürich werden Bewerber mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen kaum eingestellt und häufig einschlägige Berufserfahrung im Schweizer Markt vorausgesetzt. Im IT-Umfeld sind solche aber gar nicht ausschlaggebend, wichtiger sind die Fachkenntnisse, die ein Bewerber mitbringt. Diese Skepsis gegenüber internationalen Bewerbern und Quereinsteigern muss sich ändern.

Geben Sie Aufgaben, die begeistern!

Ob sich ein Kandidat für oder gegen einen Arbeitgeber entscheidet, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören z.B. die Aufgabe und die Firmenkultur. Die grössten Anreize sind ein moderner Arbeitsplatz, neueste Technologien und ein breites Aufgabengebiet, wenn sie Fachkräfte für sich gewinnen möchten. Letztlich ist es ein Mix, der eine Firma attraktiv für Fachkräfte macht. Am Ende des Tages muss die Aufgabe interessant sein, die Bezahlung muss stimmen und die Entwicklungsmöglichkeit muss da sein.


© Oliver Schneider, Netzwoche

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